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Während der Gärung wird ein mit Wasser gefüllter Gärspund verwendet, um den Inhalt der Gärmischung vor Sauerstoff zu schützen und gleichzeitig das entstehende Kohlendioxid freizusetzen.
Die sich verändernde Wassersäule ermöglicht es, die Intensität des Gärprozesses von einer turbulenten Phase (starkes Blubbern) bis zu einer stationären Phase zu beobachten. Da Wasser auf natürliche Weise verdunstet, muss der Gärspund regelmäßig nachgefüllt werden. Andernfalls kann es zu einer übermäßigen Sauerstoffanreicherung der Flüssigkeit und zur Oxidation des entstehenden Ethanols zu Essigsäure kommen. Auch Fruchtfliegen können diesen unerwünschten Prozess auslösen, wenn sie in das Gefäß gelangen.
HINWEIS:
Wenn der Wasserstand im Gärspund nur schwer reguliert werden kann, kann er mit einer weniger verdunstenden, öligen Flüssigkeit befüllt werden.
Abmessungen:
Innendurchmesser der oberen Öffnung: 1,8 cm,
Außendurchmesser der unteren Öffnung: 1,0 cm.